2018

IT-SECX 2018

Written by  on November 20, 2018

Gedanken und Notizen zur diesjährigen IT-SecX der FH St. Pölten.
Für mich persönlich hat sich die Veranstaltung stark verändert. Früher waren in erster Linie die Vorträge interessant. Die Vorträge sind nicht schlechter geworden, aber networken und tratschen steht mittlerweile im Vordergrund. Und ich wurde wieder für meinen Vortrag von vor 10 Jahren erkannt.

Wenn ein CVSS Score von 10.0 ein leeres Bankkonto bedeuten kann

Florian Bogner beschreibt exklusiv seine Findings. Mittlerweile auch in seinem Blog verfügbar. 0-Day in ELBA5’s Network Installation: Overtaking your company’s bank account

Internet of Dongs–a long way to a vibrant future

Auch Sexspielzeug ist angreifbar. Damit konnte ja niemand rechnen!

Alexa Top 1 Million Security – Hacking the Big Ones

Schöne Statistiken, welche Probleme bei den “großen” Webseiten gefunden werden und was man damit alles anstellen könnte.

Blockchain: You’re Doing It Wrong

Nicht mit Zwang unter allen Umständen auf die Blockchain setzen. Für viele (die Meisten) Anwendungen ist es es einfach das falsche Werkzeug.

Quantumcomputer und KI – Moderne Informatik und Auswirkungen auf die Sicherheit der Zukunft in der Industrie 4.0

Für mich leider einer der schwächeren Vorträge die ich besucht habe. Vielleicht auch nur weil ich mir eine Antwort erhofft habe, ab wann wir denn jetzt genau Post-Quanten-Krypto brauchen werden

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Rückblick und Ausblick. Sehr unterhaltsam, ganz ähnlich der Fnord News Show. Um letztes Jahr mit den Cyber-Protect-Aufklebern zu übertreffen gibt’s am Ende homöopathisch verdünnten Elektrosmog. Für manche IT (Security) Probleme wäre aber ein Exorzist besser!

Das ganze Programm gibt’s unter itsecx.fhstp.ac.at/programm-2018 und Infos zu den Vorträgen, teilweise mit Video, unter itsecx.fhstp.ac.at/vortraege-2018.

Reisetagebuch

Written by  on Juni 24, 2018

17.06.2018 Heimfahren

Kaum hat man sich an den Rhythmus im Urlaub gewöhnt geht’s an die Heimreise.
Wir räumen das Quartier noch vor dem Frühstück und begleichen unsere Schulden.
Für die Rückfahrt wollen wir noch ins Zillertal und dann über den Gerlospass. Das ist zwar länger zum Fahren, aber dafür sieht man halt noch was. Der Gerlospass ist aber bei weitem nicht so aufregend wie gedacht. Dafür hat man hier noch einen Blick auf die Krimmler Wasserfälle.

Hier macht eine nette Holländerin noch ein paar Fotos von uns. Beim ersten Versuch ist aber nichts drauf, weil sie den Auslöser nicht gedrückt hält. Wir müssen uns beeilen, damit wir vor den Bussen wieder vom Parkplatz kommen. Hinter einem Reisebus macht so eine Alpenstraße keinen Spaß.
Nach einer Woche und insgesamt gut 1400 Kilometern sind wir schließlich wieder zu Hause angekommen.

Reisetagebuch

Written by  on Juni 23, 2018

16.06.2018 Wilder Käser und Badetag

Am Fuße des Wilden Kaisers ist die Schaukäserei zum Wilden Käser. Nach der Verkostung entscheiden wir uns für den Großen Stinker. Ein guter Käse, der trotz Verpackung die Nacht auf dem Balkon verbringen muss.
Den angebrochenen Tag verbringen wir beim Hintersteiner See.

Eine Runde um den See dauert eine gute Stunde, ist aber nicht so eben wie gedacht. Das ist auch nicht tagfüllend, und Badesachen haben wir auch keine mit beim See. Wir fahren also zum Quartier und dann in die Panorama Badewelt in St. Johann. Der Eintritt ist schon bei der Gästekarte inkludiert. Das Bad ist eine überraschend große Anlage mit riesigem Sportbecken und verschiedenen Rutschen und einem Sprudelbecken zum rausschwimmen.
Turborutsche: Mann fällt gefühlt aus dem 4. Stock
Reifenrutsche: Man nimmt sich den Reifen mit und rutscht damit.

Abendessen: Suppe, Letschoschnitzerl, Marillenknödel

Reisetagebuch

Written by  on Juni 22, 2018

15.06.2018 Bergdoktor

Fahrt nach Ellmau, denn da ist das Bergdoktor-Haus. Das kann man unter anderem am Freitag Vormittag besichtigen. Zu sehen gibt es vier Räume, die halt auch im Fernsehen zu sehen waren. Und man kann ein Foto mit einem Pappaufsteller vom Bergdoktor machen.

Wir schauen uns auch an wo die Hartkaiserbahn hinführt. Aber statt damit zu fahren, gehen wir zu Fuß. Von der Talstation auf 820 Meter Seehöhe auf den Gipfel mit 1555 Meter Seehöhe. Reine Gehzeit gute zwei Stunden hinauf. Plus ein ausgiebiger Halt auf der Rübezahlalm. Am Gipfel ist noch ein Aussichtsturm, damit man noch etwas höher hinaufkommt.

Am vorletzten Tag lässt sich schon ein Hauch von Bergwanderung erahnen.
Er: Gemütlicher Spaziergang auf den Berg.
Sie: Ohne Sauerstoff auf den Mount Everest.
Abendessen: Grillabend mit Würstel, Bauchfleisch, Ripperl, Čevapčići, Salaten und Saucen. Punschkuchen als Nachspeise.

Reisetagebuch

Written by  on Juni 21, 2018

14.06.2018 Tierparks

Gleich zwei verschiedene Tierparks stehen am Programm. Der Alpenzoo in Aurach bei Kitzbühel und der Raritätenzoo in Ebbs. Beides ca. eine Autostunde voneinander getrennt. Aurach klingt zwar lciht nach einer Halskrankheit, hat aber einen tollen Zoo. Die Hirsche und Ziegen laufen im ganzen Park frei herum. Die Ziegen lassen sich auch streicheln, tun aber manchmal etwas bockig.

Highlight hier: Eine Herde läuft vorbei, ein Kitz überschlägt sich bergab im Laufen und bleibt verdutzt liegen. Vorsichtig schauen wir ob es dem Tier gut geht. Es richtet sich auf und kriecht davon. Unter einem Zaun durch, der einen kleinen Teich umschließt. Und natürlich fällt es ins Wasser. Ein Tierpfleger rettet das schon zitternde Kitz aus dem Wasser.
In Ebbs gibt es exotischere Tiere. Flamingos etwa. Auf der Herrentoilette steht ein Axolotl-Tank (Referenz an den Wüstenplaneten?)

Es gibt aber auch alle Arten von Bauernhoftieren, verschiedene Hühnerrassen und jede Menge Enten.
Nach dem Besuch im Zoo folgen wir dem Wanderweg zur Kirche des St. Nikolaus. Das ist der Schutzpatron der Reisenden. Und laut Beschreibung findet sich eine Statue des Heiligen Georg in der Kirche. Ich sehe aber nicht welche es sein soll.
Abendessen: Bruschetta, Berner Würstel mit Erdapfelpüree und Topfentorte.

Reisetagebuch

Written by  on Juni 20, 2018

13.06.2018 Der Regen

Der Regen hält an. Wir wälzen Ideen. Auf Empfehlung unseres Gastwirtes fahren wir nach Schwaz ins Silberbergwerk. Wir treffen unsere Platznachbarn aus der Pension.
Im Bergwerk werden Filme über Beamer gezeigt. Einfach an die Felswand projiziert. Ein älterer Herr versucht mit seiner teuer aussehenden Kamera gefühlte 100-mal das Bild mittels Blitzlicht einzufangen. Irgendwie schaut er bei seinen Kontrollen immer verdutzter drein, dass da nur Felsen zu sehen sind. Ich bringe es aber nicht über mich, ihn zu belehren.

Wir fahren weiter nach Rattenberg. Ist die kleinste Stadt und in den Fels gebaut. Meine bessere Hälfte will aber bei dem Regen nicht aus dem Auto aussteigen. Unsere Nachbarn waren dort, aber wenn ich das recht verstehe, haben wir nichts verpasst.
Rückfahrt über St. Johann Süd (es staut schon wieder in Richtung Nord).
Wir kommen direkt beim Huberbrau-Turm und -Shop vorbei. Die Aussicht hält sich in Grenzen – aber dafür gibt es Bier.

Und wir finden einen Briefkasten für die Postkarten.
Abendessen: Gemüsesuppe, Gemüsereis mit Hirtenspieß und Eis in Sekt.
Wir machen noch einen kleinen Verdauungsspaziergang.

Reisetagebuch

Written by  on Juni 19, 2018

12.06.2018 Die Großglockner Hochalpenstraße

Der Tag beginnt mit schönem Wetter und dem Frühstücksbuffet. Es gibt alles was das Herz begehrt und noch mehr. Verschiedene Wurst-, Käse- und Marmeladesorten in allen Variationen.
Wir fahren in Richtung Fusch. Nach einer Stunde Fahrzeit können wir das Vorverkaufsticket für die Großglockner Hochalpenstraße einlösen. Beim ersten Halt mache ich Fotos von und für drei Belgier. Wir treffen die drei auch auf den nächsten Stationen immer wieder.
Hier finden wir auch Postkarten und Briefmarken. Wie altmodisch.
Im Weiterfahren sehen wir noch einen anderen mit offener Motorhaube herumstehen. Es dampft da irgendwas heraus…

Wir nehmen die Abzweigung an einem Stichweg. Hier dürfen keine Autobusse mehr hochfahren, so schmal wird es. Dafür kommt uns ein LKW entgegen. Hier herrscht das ganze Jahr über Bautätigkeit. Im Winter geht immer wieder was kaputt, wie uns auch eine relative neue, aber halt umgerissene Hütte zeigt.
Auf der Kärntner Seite essen wir eine Kleinigkeit bevor wir zur letzten Station fahren. Die Wolken werden mehr und es fängt an zu tröpfeln. So fahren wir schon am frühen Nachmittag im strömenden Regen wieder zurück. Stellenweise muss es ganz ordentlich gewettert haben, der Fluss den wir immer wieder queren schaut nicht mehr blau aus. Eher wie Milchkaffee.
Noch kurz einkaufen – Getränke und was für zwischendurch zum Naschen und dann ins Quartier zum Postkartenschreiben.
Abendessen: Tiroler Bio-Regenbogenforelle. Sehr gut, aber halt mit Kopf, Auge und Flossen am Teller.

Reisetagebuch

Written by  on Juni 18, 2018

11.06.2018 – Die Reise

Erster Tag. Wir fahren gemütlich erst nach 0800 Uhr in der Früh weg. Erster Tankstopp in Sallingstadt. Fahrt über Engelstein in Richtung Freistadt. Hier fahren wir scheinbar einer Umleitung entlang – trifft uns aber nicht – merken wir nur an mehr LKWs im Gegenverkehr. Erster technischer Halt am Rastplatz Engerwitzdorf (Denk) geplant. Das geht aber nicht, zumindest für PKW ist gesperrt. Der halbe Parkplatz ist weggebaggert. Also durchhalten bis zur nächsten Haltemöglichkeit. Zieht sich ganz schön, durch Linz bis nach Ansfelden. Vor der Tür lagert zumindest eine Klasse Schulkinder. In der Raststation geht es drunter und drüber. Die Toiletten werden von gefühlt drei Autobussen voller Asiaten belagert.
Im Radio wird schon laufend vor dem Stau bei Salzburg gewarnt. Nur zwei Spuren sind frei und da sind zu Beginn und Ende einer Brücke Geschindigkeitshubbel zu überfahren. Nach ca. 9 km und einer Stunde Stau sind wir schon ganz gespannt auf diese Hubbel. Erweisen sich aber als unspektakulär. Obwohl Tempo 60 angeschrieben ist, müssen wir in der Kolonne Bremsen, wenn es nicht mal mit 20 km/h weitergeht.
Weitere Fahrt wieder tadellos. Das Navi schickt uns überraschend früh von der Autobahn. Fahrt über die Bundesstraße durch Bayern (Bad Reichenhall). Hier bietet sich kein Platz mehr an zum Stehenbleiben. Daher fahren wir in einem Zug durch und sind kurz nach Mittag in St. Johann i.T.
Wir beziehen das Quartier und begeben uns zu Fuß ins Dorf (verglichen mit Städten daheim würde ich sagen Stadt).

Das sind gute zwei Kilometer, bis in die Fußgängerzone. Wir setzten uns ins Eggers, einen Gastgarten, um ein Eis. Ich frage nach den Biersorten und bin überrascht vom Egger Bier in Tirol und entscheide mich daher für ein Soda-Zitrone. Wir schauen uns dann noch um, wo das Schwimmbad ist und der ÖAMTC. Von letzterem kaufe ich das Ticket für morgen, für die Großglockner Hochalpenstraße. Dann Rückweg ins Quartier und weitere Pläne schmieden für die ganze Woche und warten aufs Abendessen.
Abendessen: griechischer Salat, Paprikahuhn mit Spinatnockerl und Kaiserschmarrn.