bandbreite

Zitat des Tages

Written by  on Januar 14, 2021

Jetzt ist es Amtlich – noch schlechter kann die Breitbandversorgung gar nicht sein:

Angesprochen auf die Zufriedenheit der Gemeinden mit der Internet-Verbindung sagte Köstinger: „Es kann nur besser werden.“

Futurezone: Breitbandausbau: „Österreich hat Sprung nach vorne gemacht“
Auch wird dort auf den Breitbandatlas hingewiesen.
Die Erklärung, warum so wenig Glasfaser genutzt wird ist zumindest fragwürdig.

In Österreich würden viele Menschen das vorhandene Glasfaser-Angebot nicht nutzen und stattdessen auf billigere Anschlüsse setzen und demnach nur niedrigere Internet-Geschwindigkeiten erhalten.

Das macht den Eindruck, dass Glasfaser teuer und LTE billig sein muss.
Glasfaser, Beispiel vom regionalen Anbieter speeding.at

 50 Mbit Up- und Download -> EUR 32,90 inkl. MWst.
100 Mbit Up- und Download -> EUR 35,90 inkl. MWst.
200 Mbit Up- und Download -> EUR 49,90 inkl. MWst.

vs. LTE vom Marktführer A1 (Auszug)

 10 Mbit Up- und 40 Mbit Download -> 39,90 inkl. MWst.
 30 Mbit Up- und 300 Mbit Download -> 59,90 inkl. MWst. # Und kommt vom Uplink her noch nicht ans kleine Glasfaser Paket heran.
 50 Mbit Up- und 300 Mbit Download -> 69,90 inkl. MWst. # 5G Tarif ... wir kommen auf den Upload des kleinsten Paketes
 70 Mbit Up- und 500 Mbit Download -> 109,90 ... 

Und ja, es gibt günstigere Anbieter für LTE, aber dafür mit wenig Upload.

Glitch: Geld für 5G

Written by  on Oktober 9, 2020

Was für eine Überraschung: Österreicher sind nicht bereit, für 5G mehr Geld auszugeben
5G ist nicht das Produkt dass man kaufen will. Internet ist das Produkt dass man kaufen will.
Nett wäre es noch, wenn man die laut Vertrag versprochene Leistung auch bekommen würde. Aber ob das 3G, 4G, 5G heißt, oder jemand mit der Scheibtruhe vorbei bringt spielt keine Rolle.

Glitch: 5G-Gegner bedrängen Gemeinden in Österreich

Written by  on September 12, 2020

Einerseits durch das Bauamt, also das jeweilige Bürgermeisteramt, die den Bau der Funkmasten regeln. Der Netzbetrieb wird aber auf Bundesebene über das Telekommunikationsgesetzt (TKG) geregelt. So muss nicht jeder einzelne Sender, der auf einem Funkmast angebracht wird, genehmigt werden. Sie müssen nur die Richtlinien, wie etwa den Schutz der Bevölkerung durch Einhalten von Grenzwerten und Mindestabständen, erfüllen.

In Anbetracht dessen sieht das FMK in den Schreiben der 5G-Gegner, Bürgermeister und Gemeinden sollten den Aus- und Umbau für den Mobilfunkstandard verhindern, eine Aufforderung zum Amtsmissbrauch. Das politisch motivierte Erlassen von Beschlüssen sei nicht rechtens, heißt es vonseiten des FMK. So könnten sich Gemeinden aus diesem Grund nicht gegen den Bau neuer Funkmasten entscheiden.

5G-Gegner bedrängen Gemeinden in Österreich

Internet-Mindestgeschwindigkeit

Written by  on September 7, 2020

Langsames Internet: Aus für Kleingedrucktes bei Providern

Ist das Gut? Bei ADSL am Limit, Kleinster Vertrag 10MBit Download. Realistisch 1-3 MBit nach 6km Leitungslänge… was soll der Anbieter angeben? Was solle er tun um nachzubessern?
Im worst case, einfach gar keinen Zugang mehr anbieten um die Strafe zu vermeiden.

Glitch: 5G

Written by  on August 1, 2020

Mobilfunker fordern 5G-Gutscheine und billigere Mieten

Bundesforste: Mobilfunker haben wegen 5G nicht mal angefragt

So lange 5G als Produkt gesehen wird, das man teurer verkaufen kann wie LTE, wird auch kein großer Hype kommen. Die Kunden möchten einfach Bandbreite kaufen. Vielleicht würde das auch besser funktionieren, wenn man Endkunden ähnliche Bedingungen wie im Geschäftsverkehr anbieten würde. Also Bezahlung pro MBit verbrauchte Bandbreite übers Monat gerechnet. 95th Perzentil.
Das würde auch dieses Problem lösen: Lahmes Internet: Grüne fordern hohe Strafen für Provider

Warum ist Österreich bei Internetbandbreiten dermaßen schlecht?

Written by  on Juli 16, 2020

Die Breitbandkapazität ist ein Infrastrukturproblem. Man kann es nicht lösen, indem man Telefonnetze upgradet. Man bekommt es nur in den Griff, wenn man Glasfaser bis ins Haus bringt.

Wird ja nichts damit zu tun haben, dass bei uns jeder Internetzugang, der nicht über Glasfaser kommt, als “Glasfaserschnellers Internet” bezeichnet wird.

Für neue Mobilfunkstandards wie LTE (4G) und 5G müssten diese Basisstationen freilich auch an das Glasfasernetz angebunden werden.

Wir brauchen sowieso Glasfaser. Aber bitte nicht zum Endkunden?
Futurezone: Warum ist Österreich bei Internetbandbreiten dermaßen schlecht?

speedtest-cli

Written by  on Mai 31, 2020

Kaum nimmt man die aktuellste Version vom speedtest-cli aus der Versionsverwaltung, stimmen auch die Zahlen für den Upload.

git clone https://github.com/sivel/speedtest-cli.git


speedtest-cli Installation via apt-get
speedtest-cli Cronjob
speedtest-cli Excel Beispiel
speedtest-cli Thingspeak

speedtest-cli

Written by  on Mai 24, 2020

Ja, schon wieder.
Und ja, es funktioniert nicht mit IPv6.
Aber ich will auf was anderes hinaus: Was könnte man mit den Daten schönes anfangen, außer ein CSV zu erstellen und bunt anzumalen?
Man könnte die Daten zu Thingspeak schicken und damit ein Diagramm zeichnen lassen wie toll das LTE funktioniert.
Diagramm bei Thingspeak (öffentlich)

#!/bin/bash
APIKEY="<hier einfügen>"
# Nimm Server ausgenommen A1
#/usr/bin/speedtest-cli --secure --exclude 12390 --csv >> /home/pi/$(/bin/date +%Y%m%d)_bandwith.log
X=$(/usr/bin/speedtest-cli --secure --exclude 12390 --simple)

PING=$(echo $X | cut -d " " -f2)
DOWN=$(echo $X | cut -d " " -f5)
UP=$(echo $X | cut -d " " -f8)

/usr/bin/curl  "https://api.thingspeak.com/update?api_key=${APIKEY}&field1=${PING}&field2=${DOWN}&field3=${UP}"

speedtest-cli

Written by  on Mai 23, 2020

Jetzt ist das gestern vorgestellte Script gelaufen und ich kann einen ganzen Tag auswerten.
Die Geschwindigkeit ist plötzlich eingebrochen. Wird da gedrosselt? Zumindest von den 40/10 bin ich jetzt noch weiter weg.