georg

Reisetagebuch

Written by  on Juni 22, 2018

15.06.2018 Bergdoktor

Fahrt nach Ellmau, denn da ist das Bergdoktor-Haus. Das kann man unter anderem am Freitag Vormittag besichtigen. Zu sehen gibt es vier Räume, die halt auch im Fernsehen zu sehen waren. Und man kann ein Foto mit einem Pappaufsteller vom Bergdoktor machen.

Wir schauen uns auch an wo die Hartkaiserbahn hinführt. Aber statt damit zu fahren, gehen wir zu Fuß. Von der Talstation auf 820 Meter Seehöhe auf den Gipfel mit 1555 Meter Seehöhe. Reine Gehzeit gute zwei Stunden hinauf. Plus ein ausgiebiger Halt auf der Rübezahlalm. Am Gipfel ist noch ein Aussichtsturm, damit man noch etwas höher hinaufkommt.

Am vorletzten Tag lässt sich schon ein Hauch von Bergwanderung erahnen.
Er: Gemütlicher Spaziergang auf den Berg.
Sie: Ohne Sauerstoff auf den Mount Everest.
Abendessen: Grillabend mit Würstel, Bauchfleisch, Ripperl, Čevapčići, Salaten und Saucen. Punschkuchen als Nachspeise.

Reisetagebuch

Written by  on Juni 21, 2018

14.06.2018 Tierparks

Gleich zwei verschiedene Tierparks stehen am Programm. Der Alpenzoo in Aurach bei Kitzbühel und der Raritätenzoo in Ebbs. Beides ca. eine Autostunde voneinander getrennt. Aurach klingt zwar lciht nach einer Halskrankheit, hat aber einen tollen Zoo. Die Hirsche und Ziegen laufen im ganzen Park frei herum. Die Ziegen lassen sich auch streicheln, tun aber manchmal etwas bockig.

Highlight hier: Eine Herde läuft vorbei, ein Kitz überschlägt sich bergab im Laufen und bleibt verdutzt liegen. Vorsichtig schauen wir ob es dem Tier gut geht. Es richtet sich auf und kriecht davon. Unter einem Zaun durch, der einen kleinen Teich umschließt. Und natürlich fällt es ins Wasser. Ein Tierpfleger rettet das schon zitternde Kitz aus dem Wasser.
In Ebbs gibt es exotischere Tiere. Flamingos etwa. Auf der Herrentoilette steht ein Axolotl-Tank (Referenz an den Wüstenplaneten?)

Es gibt aber auch alle Arten von Bauernhoftieren, verschiedene Hühnerrassen und jede Menge Enten.
Nach dem Besuch im Zoo folgen wir dem Wanderweg zur Kirche des St. Nikolaus. Das ist der Schutzpatron der Reisenden. Und laut Beschreibung findet sich eine Statue des Heiligen Georg in der Kirche. Ich sehe aber nicht welche es sein soll.
Abendessen: Bruschetta, Berner Würstel mit Erdapfelpüree und Topfentorte.

Reisetagebuch

Written by  on Juni 20, 2018

13.06.2018 Der Regen

Der Regen hält an. Wir wälzen Ideen. Auf Empfehlung unseres Gastwirtes fahren wir nach Schwaz ins Silberbergwerk. Wir treffen unsere Platznachbarn aus der Pension.
Im Bergwerk werden Filme über Beamer gezeigt. Einfach an die Felswand projiziert. Ein älterer Herr versucht mit seiner teuer aussehenden Kamera gefühlte 100-mal das Bild mittels Blitzlicht einzufangen. Irgendwie schaut er bei seinen Kontrollen immer verdutzter drein, dass da nur Felsen zu sehen sind. Ich bringe es aber nicht über mich, ihn zu belehren.

Wir fahren weiter nach Rattenberg. Ist die kleinste Stadt und in den Fels gebaut. Meine bessere Hälfte will aber bei dem Regen nicht aus dem Auto aussteigen. Unsere Nachbarn waren dort, aber wenn ich das recht verstehe, haben wir nichts verpasst.
Rückfahrt über St. Johann Süd (es staut schon wieder in Richtung Nord).
Wir kommen direkt beim Huberbrau-Turm und -Shop vorbei. Die Aussicht hält sich in Grenzen – aber dafür gibt es Bier.

Und wir finden einen Briefkasten für die Postkarten.
Abendessen: Gemüsesuppe, Gemüsereis mit Hirtenspieß und Eis in Sekt.
Wir machen noch einen kleinen Verdauungsspaziergang.

Reisetagebuch

Written by  on Juni 19, 2018

12.06.2018 Die Großglockner Hochalpenstraße

Der Tag beginnt mit schönem Wetter und dem Frühstücksbuffet. Es gibt alles was das Herz begehrt und noch mehr. Verschiedene Wurst-, Käse- und Marmeladesorten in allen Variationen.
Wir fahren in Richtung Fusch. Nach einer Stunde Fahrzeit können wir das Vorverkaufsticket für die Großglockner Hochalpenstraße einlösen. Beim ersten Halt mache ich Fotos von und für drei Belgier. Wir treffen die drei auch auf den nächsten Stationen immer wieder.
Hier finden wir auch Postkarten und Briefmarken. Wie altmodisch.
Im Weiterfahren sehen wir noch einen anderen mit offener Motorhaube herumstehen. Es dampft da irgendwas heraus…

Wir nehmen die Abzweigung an einem Stichweg. Hier dürfen keine Autobusse mehr hochfahren, so schmal wird es. Dafür kommt uns ein LKW entgegen. Hier herrscht das ganze Jahr über Bautätigkeit. Im Winter geht immer wieder was kaputt, wie uns auch eine relative neue, aber halt umgerissene Hütte zeigt.
Auf der Kärntner Seite essen wir eine Kleinigkeit bevor wir zur letzten Station fahren. Die Wolken werden mehr und es fängt an zu tröpfeln. So fahren wir schon am frühen Nachmittag im strömenden Regen wieder zurück. Stellenweise muss es ganz ordentlich gewettert haben, der Fluss den wir immer wieder queren schaut nicht mehr blau aus. Eher wie Milchkaffee.
Noch kurz einkaufen – Getränke und was für zwischendurch zum Naschen und dann ins Quartier zum Postkartenschreiben.
Abendessen: Tiroler Bio-Regenbogenforelle. Sehr gut, aber halt mit Kopf, Auge und Flossen am Teller.

Reisetagebuch

Written by  on Juni 18, 2018

11.06.2018 – Die Reise

Erster Tag. Wir fahren gemütlich erst nach 0800 Uhr in der Früh weg. Erster Tankstopp in Sallingstadt. Fahrt über Engelstein in Richtung Freistadt. Hier fahren wir scheinbar einer Umleitung entlang – trifft uns aber nicht – merken wir nur an mehr LKWs im Gegenverkehr. Erster technischer Halt am Rastplatz Engerwitzdorf (Denk) geplant. Das geht aber nicht, zumindest für PKW ist gesperrt. Der halbe Parkplatz ist weggebaggert. Also durchhalten bis zur nächsten Haltemöglichkeit. Zieht sich ganz schön, durch Linz bis nach Ansfelden. Vor der Tür lagert zumindest eine Klasse Schulkinder. In der Raststation geht es drunter und drüber. Die Toiletten werden von gefühlt drei Autobussen voller Asiaten belagert.
Im Radio wird schon laufend vor dem Stau bei Salzburg gewarnt. Nur zwei Spuren sind frei und da sind zu Beginn und Ende einer Brücke Geschindigkeitshubbel zu überfahren. Nach ca. 9 km und einer Stunde Stau sind wir schon ganz gespannt auf diese Hubbel. Erweisen sich aber als unspektakulär. Obwohl Tempo 60 angeschrieben ist, müssen wir in der Kolonne Bremsen, wenn es nicht mal mit 20 km/h weitergeht.
Weitere Fahrt wieder tadellos. Das Navi schickt uns überraschend früh von der Autobahn. Fahrt über die Bundesstraße durch Bayern (Bad Reichenhall). Hier bietet sich kein Platz mehr an zum Stehenbleiben. Daher fahren wir in einem Zug durch und sind kurz nach Mittag in St. Johann i.T.
Wir beziehen das Quartier und begeben uns zu Fuß ins Dorf (verglichen mit Städten daheim würde ich sagen Stadt).

Das sind gute zwei Kilometer, bis in die Fußgängerzone. Wir setzten uns ins Eggers, einen Gastgarten, um ein Eis. Ich frage nach den Biersorten und bin überrascht vom Egger Bier in Tirol und entscheide mich daher für ein Soda-Zitrone. Wir schauen uns dann noch um, wo das Schwimmbad ist und der ÖAMTC. Von letzterem kaufe ich das Ticket für morgen, für die Großglockner Hochalpenstraße. Dann Rückweg ins Quartier und weitere Pläne schmieden für die ganze Woche und warten aufs Abendessen.
Abendessen: griechischer Salat, Paprikahuhn mit Spinatnockerl und Kaiserschmarrn.

Zitat des Tages

Written by  on Juni 18, 2018

Er war der stärkste Mann auf der Mauer, auch wenn er sich langsamer bewegte als eine tote Schnecke.

George R. R. Martin, Das Lied von Eis und Feuer 05: Sturm der Schwerter

Fast alle

Written by  on Juni 11, 2018

Fast alle, das hat so was wie von fast fertig.
Fast alle haben sich an der Veranstaltung beteiligt. Aber von fast allen war nichts zu sehen, bei den Vorbereitungen. Von fast allen war nichts zu sehen beim Wegräumen.

sollen

Written by  on Juni 10, 2018

Schaut euch doch Mal die Bedeutungsübersicht für “sollen” an: www.duden.de/rechtschreibung/sollen

Das klingt irgendwie alles nicht so absolut, bestimmt wie man das vermuten würde.

Du sollst nicht …
Du sollst den Tag …
Du sollst nicht begehren …

Zitat des Tages

Written by  on Juni 10, 2018

Abwasserkanäle, das ist ein natürliches Monopol, das braucht jeder Haushalt, aber jeder nur einmal. Ich brauchen keinen Wettbewerb über Abwasserkanäle. Das ist das Gleiche wie für Glasfaser. Braucht jeder Haushalt, aber nur einmal. Einmal richtig.

c’t 13/2018

Compiler Zeit Openssl 1.1.1 Pre7

Written by  on Juni 8, 2018

Auf Quadcore Intel(R) Core(TM) i5-3427U CPU @ 1.80GHz mit Virenscanner

./config no-async && time make
real    1h 36m 37s
user    5m 9.02s
sys     1h 22m 34s

Auf Quadcore Intel(R) Core(TM) i7-7500U CPU @ 2.70GHz mit Windows Defender

./config no-async && time make
real    11m 16.66s
user    3m 13.19s
sys     4m 27.34s

So gefühlt, rechnet der i5 also 5 Minuten statt 3 Minuten. Aber die System-Time scheint vom Virenscanner zu kommen.