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Zitat des Tages
Er wusste, dass eineige Leute Ingenieure suspekt fanden. Das Spezialwissen, die Fachsprache, die Fixierung auf Details, die Fähigkeit, sich so auf ein Problem zu konzentrieren, dass sechundreißig Stunden vergehen konnten, ohne dass es jemandem auffiel, solange man weiter mit Kaffee und Snacks versorgt wurde … Ganz zu schweigen von dem sehr speziellen Humor, der Neigung zu furchtbar schlechten Wortspielen und der Vorliebe für Science-Fiction. Ja die Welt im Allgemeinen fand Ingenieure, um es ganz offen zu sagen, seltsam. Hey, und er widersprach ja gar nicht. Er mochte sich einfach genau so, wie er war.
Una McCormack, Star Trek– Picard: Die letzte und einzige Hoffnung – Limitierte Fan-Edition
Zitat des Tages
„Aber ich weiß nichts über Kinder“, jammerte Kron.
„Das sind doch nur Menschen mit kurzen Beinen“, stellte Grubble klar. „Man gibt ihnen Milch. Und … äh … Fahrräder. Vor denen braucht man keine Angst zu haben … RÜHR DAS NICHT AN! Und sie mögen … äh … Puppen …“
Terry Pratchett, Spitzer Stift schlägt stumpfes Schwert
Zitat des Tages
Er war allein, mitten im Wald. Und es war sofort klar, dass es sich um einen Wald handelte, in dem selbst die Monster aus Sicherheitsgründen zu zweit patroullierten.
Terry Partchett, Spitzer Stift schlägt stumpfes Schwert
Zitat des Tages
Richten Drachentöter nicht einen kaum wieder gutzumachenden ökologischen Schaden an? Haben sie nicht die rare Tierart Drachen bereits fast völlig ausgerottet? Wer, so frage ich Sie, soll die Nische füllen, wer soll statt ihrer Feuerspeichen, Landstriche verwüsten und die ohnehin überhandnehmende Art der adeligen Jungfrauen kurzhalten?
Norbert Golluch, Rolf Kutschera; Quatschbuch für den genialen Georg
Zitat des Tages
Die Typen von der Zwergen-Gruppe fangen allmählich an, mich zu nerven. Sie schreiben in einem fort. Beispielsweise, dass ich mich doch auch mal einbringen soll. Umbringen fällt mir da ganz spontan ein.
Rita Falk, Apfelstrudelalibi
Zitat des Tages
Ihr nervtötenden Zecken könnt mich mal am Abend besuchen.
Rita Falk, Apfelstrudelalibi
Zitat des Tages
Während er [Anm. der Kaffee] durchläuft, checke ich meint Telefon und muss feststellen, dass die Zwergen-Gruppe schon wieder äußerst aktiv war. So sind es sieben Nachrichten diverser Elternteile, die mich ganz herlich als Neuzugang begrüßen, und vierzehn an der Zahl, die über den bevorstehenden Geburtstag der Klassenlehrerin schreiben. Weil die nach den Pfingsferien nämlich ihren Fuchzigsten feiert und da soll ihr wohl jedes Kind eine Blume zum Unerrricht mitbringen. Was nun aufs eifrigste diskutiert wird, ist die Sorte, die Länge und die Farbe des etwaigen Gewächses. Mir brennt gleich der Hut. Haben die alle keinen Job, oder was? Sind das wirklich Themen, über die sich erwachsene Menschen austaushen müssen?
Rita Falk, Apfelstrudelalibi
Zitat des Tages
„Die Frau Bürgermeistern, die ist noch nicht daheim, oder?“, frag ich und ahne die Antwort doch längst.
„Nein, wo denkst du hin, Bub? Immerhin ist sie doch momentan schwer damit beschäftigt, ein neues Scheißhaus in die Gemeinde einzubauen. Damit Menschen, die sich nicht entscheiden können, ob sie einen Frauen-Haufen oder lieber einen Männer-Haufen kacken wollen, ihr eigenes Klo haben“, antwortet sie. Und wie mir von der Susi antrainiert worden ist, muss ich darauf nun leider entrüstet reagieren.
„Also, Oma. Bitte! Man sagt doch nicht mehr Gemeinde. Man sagt Gemeindeverwaltung. Oder auch Rathaus!“, entgergne ich deshalb und muss grinsen. Der Plau und die Oma grinsen auch. Wahrscheinlich sind wir doch alle irgendwie verwandt miterinander.
Rita Falk, Apfelstrudelalibi
Zitat des Tages
Jetzt müsste ich eigentlich die Susi informieren. Immerhin sollte ja auch die Mutter über relativ spontane Vater-Sohn-Trips in Kenntnis gesetzt werden. Weil sie doch irgendwie zur Familie gehört.
Rita Falk, Apfelstrudelalibi
Zitat des Tages
„Susi-Maus ruft an“, sat mein Visavis nach dem dritten Läuten und jetzt bin ich es, der nickt. Dann starren wir gemeinsam auf das nervige Teil und es erstaunt mich, wie hartnäckig sie doch sein kann, die Susi.
„Magst nicht rangehen, gell“, will der Anderl nun wissen, während er sich kurz an der hellgrauen Schläfe kratzt.
„Würd ich sonst tun, oder?“, antworte ich und quetsch mir ein Lächeln ab.
„Mein Bruder hat eine Frau und fünf Kinder. Und der hat gar kein Handy mehr. Er würde sonst wahnsinnig werden, hat der gesagt.“
„Ein kluger Mann.“
„Hätter er dann eine Frau und fünf Kinder?“, fragt er und grinst.
Rita Falk, Apfelstrudelalibi
