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Österreich will nicht länger Breitbandschlusslicht sein

Written by  on April 20, 2018

Auch wenn es in dem Artikel wieder eher positiv kling, schaut es nach wie vor nicht besonders rosig aus mit Breitbandanschlüssen:

Die Versorgung mit [Glasfaser-] Anschlüssen bis zum Haushalt (FTTH) und bis zu Gebäuden liegt in Österreich laut der Computer Measurement Group (CMG-AE) nur bei gut einem Prozent.

Wenn wir GSM, UMTS und LTE nicht flächendeckend hinbekommen, warum soll das bei 5G auf einmal funktionieren?

Bis 2020 sollen flächendeckend 100 Mbit/s angeboten werden. Ab 2023 soll es eine 5G-Versorgung entlang der Hauptverkehrswege geben. Ab 2025 soll es eine flächende 5G-Versorgung geben.

Österreich will nicht länger Breitbandschlusslicht sein

Nochmal zu mobilem Internet

Written by  on März 28, 2018

Bitte auch beachten, auch für schnellen Mobilfunk müssen wir Glasfaser bis zu den Basisstationen verlegen. Aber klar, auf der letzten Meile versickert die Breitbandmilliarde wieder im Mobilfunk.

„Bis zu“ 100 oder 150 Mbit/s, wie sie in Werbespots häufig angepriesen werden, seien aber nur in den seltensten Fällen erreicht worden. Nämlich nur bei sechs von 88 durchgeführten Messungen.

Drei Test-Wertkarten … kamen in der Praxis nur auf zwölf, 29 oder 70 Prozent des beworbenen Maximalwertes.

Highspeed-Netz „leeres Werbeversprechen“

Mobiles Internet

Written by  on März 25, 2018

Hätte uns doch nur jemand gewarnt, dass mobiles Internet keine Breitbandversorgung ist.

Die … versprochenen Bandbreiten bei mobilem Internet haben oft nur wenig mit der Realität zu tun

Na gut, ist ja alles nicht so schlimm. Wer braucht am Handy schon die 150 MBit? Ein paar Mails und Audiostreaming brauchen das bei weitem nicht.

Tarife für mobiles Internet werden dabei üblicherweise mit dem Faktor zwei gegenüber stationärem Internet bevorzugt. Das bedeutet, im Alltag wird ein Smartphone-Nutzer stets doppelt so viel Bandbreite zugesprochen bekommen wie stationäres Internet mit gleicher zugesicherter Bandbreite.

Also für stationäre Tarife, wo man sich grundsätzlich eine stabile Bandbreite erhoffen würde, wird man gegenüber den mobilen Benutzern gedrosselt.

Quelle: Futurezone.at

Mobilfunk langsamer, wenn die Nutzung steigt

Written by  on März 17, 2018

Hätte uns doch nur jemand gewarnt. Damit konnte ja niemand rechnen, dass an der Luftschnittstelle weniger Bandbreite übrig bleibt, wenn diese mehr genutzt wird.

RTR bestätigt: Mobiles Internet wird langsamer in Österreich

Aber mit 5G wird sicher alles besser!!EINSEINSELF!

Quelle: RTR

Zum Glasfaserausbau

Written by  on März 9, 2018

Österreich hat geringste Glasfaserversorgung in Europa. Es wird seit Jahren von der Breitbandmilliarde gesprochen. Aber Infrastruktur kommt einfach nicht in die Erde.

Der Versorgungsgrad mit FTTH und FTTH/B (Anm. Fibre To The Home, Glasfaseranschlüsse zum Endkunden) liegt in Österreich laut CMG-AE bei nur 1,1 Prozent. … hinter Serbien mit 1,4 Prozent letzter in Europa.

In vielen Themen eifern wir in Österreich ja unseren Lieblingsnachbarn hinterher. So auch hier, obwohl der Breitbandausbau auch hier nicht wirklich voran kommt.

Deutschland ist mit 2,3 Prozent fünftletzter im CMG-AE-Ranking.

Und allen die mir jetzt wieder mit Mobilfunk daherkommen, auch das ist kurz und prägnant erklärt:

5G braucht Fasern

Ohne flächendeckenden Ausbau zu den Sendeanlagen wird es auch mit 5G nicht vorankommen.
Kann man gar nicht oft genug erklären: 5G ist kein Breitband. Deshalb heißt es in Papieren wie dem Regierungsübereinkommen auch immer Breitband und 5G!

Wahnsinnige Geschwindigkeit

Written by  on März 8, 2018

Es geht noch schneller

A1 Telekom Modem VV2220

Written by  on November 25, 2017

Die Telekom hat irgendwas umgerüstet. Zumindest ging von einem Tag auf den Anderen die Bandbreite am Telekom Modem auf 2,5 MBit/s zurück. Das ist insofern seltsam, dass es bei den Einstellungen bisher nur ganzzahlige Werte für den Downlink gab. Also habe ich eine Störung aufgegeben. Laut Leitungsmessung sollten die 3 Mbit/s möglich sein. Also habe ich ein neues Modem und einen neuen Splitter zugeschickt bekommen. Noch bevor das Modem überhaupt angekommen ist, ging die Bandbreite nach einem kurzen Komplettausfall um genau 20:00 Uhr, wieder in die Höhe. Seitdem Schwankt der Downlink zwischen 3,2 MBit/s und 3,6 Mbit/s. Auch mit dem neuen Modem A1 VV2220.
Das VV2220 dürfte unter Linux laufen. Unter Diagnose -> Systemlast wird die Linux Load Average angezeigt. Auch werden 124752 kByte RAM angezeigt.
Leider bekommt man keinen Root Zugriff. Damit könnte man ja schon was anfangen. Der integrierte Switch kann noch immer kein Gigabit Ethernet. Das NAS muss also wo anders angeschlossen werden. WLAN geht nur im 2,4 GHz Bereich. Und das schlimmste war, wie bei der Telekom üblich, lässt sich das interne Netz nicht frei konfigurieren. Zur Auswahl stehen nur 10.0.0.0/24, 192.168.0.0/24 und 192.168.1.0/24. Also musste ich das interne Netz mit einigen statischen IP Adressen neu konfigurieren. DNS Server lassen sich auch nicht frei vergeben!
Auch musste ich das Modem wieder von der A1 auf always on konfigurieren lassen.
Mittlerweile kam per Post die Information, dass in den nächsten Tagen noch was umgebaut wird am Wählamt und dabei das Internet für eine Stunde ausfallen wird. Bin schon gespannt, ob das der Bandbreite zuträglich sein wird.
Update: Mit der aktualisierten Firmware Version 9.4.2 macht das Modem angeblich TCP ACK priorization

D.h. wenn man sich den Upstream ‘dicht’ macht, werden beim Internetsurfen die TCP ACK Pakete bevorzugt im Upstream gesendet, was die Internetsurfgeschwindigkeit ‘normal’ macht. Dies ist markant bei Upstreambandbreiten unter 1Mbit zu spüren.

Ich denke, A1 sollte die Änderungen der Firmware Versionen grundsätzlich veröffentlichen!

A1 Hybrid

Written by  on September 16, 2016

Trotz offizieller A1-LTE-Versorgungund auch eigener Tests die das bestätigen, ist der neue A1 Hybrid Tarif nicht verfügbar.
A1 LTE Abdeckung in Walterschlag
Internet mit Hybrid-Boost nicht verfügbar

Mittlerweile habe ich schon sechs verschiedenen A1 Mitarbeitern das Problem erklärt, trotzdem besteht die Haltung dass das einfach nicht geht, weil es halt so im System hinterlegt ist. Es besteht auch kein Interesse daran, das im “System” zu korrigieren.
Wer soll überhaupt die Hybrid Option buchen? Wer gutes DSL hat, wird kaum ein Bedürfnis verspüren extra drauf zu zahlen, damit LTE dazukommt. Wer perfekten LTE Empfang hat, wird kaum ein Bedürfnis haben sich DSL dazu zu packen. Aber genau in einem Gebiet, wo LTE an der Grenze ist, und auch DSL eher schlecht als recht funktioniert, hätte die Kombination am meisten Sinn. Aber genau dort darf/kann man das nicht kombinieren.

Eine viertel Stunde Internet

Written by  on Februar 13, 2016

Oh wie schön, ein neuer LTE Tarif. Da gibt es 5 GB Datenvolumen mit bis zu 50 MBit/s. Das wären ca. 5 MB / Sekunde, also 300 MB pro Minute oder nochmal anders – in 16 Minuten ist das Volumen aufgebraucht, wenn ich denn die gebotene Leistung voll nutzen möchte.
Oder noch anders ausgedrückt: bei den 16,90 ist das etwas mehr als ein Euro pro Minute!
Ich seh jetzt schon die Gegenargumente:
– Wer braucht das?
– Wer würde eine gekaufte Leistung schon gerne voll nutzen?
– Das geht in der Praxis eh nie so schnell.
Mir fällt dazu wieder das Beispiel ein:

Du bekommst einen Porsche (das Handy), für 16,90 Euro im Monat, aber nur wenn Du nur maximal 5 Kilometer (GB) damit fährst.

DSL, Kabel oder LTE

Written by  on Januar 18, 2016

Eine Frage aus c’t Netzwerke 2016

Ich bin aufs Land gezogen und kann nun nur noch DSL mit rund 2 MBit/s bekommen. Nun hat mich der Werber eines Mobilfunkanbieters angesprochen und verspricht mir 50 MBit/s. Soll ich umsteigen?

Die 2 MBit/s, die Sie jetzt bekommen, sind ihr Spatz in der Hand. Sie erhalten diese Bandbreite rund um die Uhr, ohne jede Einschränkung. Die versprochenen 50 MBit/s sind hingegen die Taube auf dem Dach. Die LTE-Basisstationen können immer nur einen Kunden gleichzeitig mit der Maximalbandbreite versorgen. Bereits bei zwei Kunden, die gleichzeitig die volle zugesagte Bandbreite beanspruchen, kann die Basisstation diese nicht mehr bereitstellen, da eine Zelle (bei LTE 800) nur einen Gesamtdurchsatz von rund 75 MBit/s hat.
Hinzu kommt, dass Sie bei LTE-Angeboten maximal 30 Gigabyte ungedrosseltes Volumen erhalten. Danach regeln die Anbieter auf 384 kBit/s herunter – da sind Sie mit Ihrem 2-MBit/s-Anschluss noch besser bedient.