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A1 Telekom Modem VV2220

Written by  on November 25, 2017

Die Telekom hat irgendwas umgerüstet. Zumindest ging von einem Tag auf den Anderen die Bandbreite am Telekom Modem auf 2,5 MBit/s zurück. Das ist insofern seltsam, dass es bei den Einstellungen bisher nur ganzzahlige Werte für den Downlink gab. Also habe ich eine Störung aufgegeben. Laut Leitungsmessung sollten die 3 Mbit/s möglich sein. Also habe ich ein neues Modem und einen neuen Splitter zugeschickt bekommen. Noch bevor das Modem überhaupt angekommen ist, ging die Bandbreite nach einem kurzen Komplettausfall um genau 20:00 Uhr, wieder in die Höhe. Seitdem Schwankt der Downlink zwischen 3,2 MBit/s und 3,6 Mbit/s. Auch mit dem neuen Modem A1 VV2220.
Das VV2220 dürfte unter Linux laufen. Unter Diagnose -> Systemlast wird die Linux Load Average angezeigt. Auch werden 124752 kByte RAM angezeigt.
Leider bekommt man keinen Root Zugriff. Damit könnte man ja schon was anfangen. Der integrierte Switch kann noch immer kein Gigabit Ethernet. Das NAS muss also wo anders angeschlossen werden. WLAN geht nur im 2,4 GHz Bereich. Und das schlimmste war, wie bei der Telekom üblich, lässt sich das interne Netz nicht frei konfigurieren. Zur Auswahl stehen nur 10.0.0.0/24, 192.168.0.0/24 und 192.168.1.0/24. Also musste ich das interne Netz mit einigen statischen IP Adressen neu konfigurieren. DNS Server lassen sich auch nicht frei vergeben!
Auch musste ich das Modem wieder von der A1 auf always on konfigurieren lassen.
Mittlerweile kam per Post die Information, dass in den nächsten Tagen noch was umgebaut wird am Wählamt und dabei das Internet für eine Stunde ausfallen wird. Bin schon gespannt, ob das der Bandbreite zuträglich sein wird.
Update: Mit der aktualisierten Firmware Version 9.4.2 macht das Modem angeblich TCP ACK priorization

D.h. wenn man sich den Upstream ‘dicht’ macht, werden beim Internetsurfen die TCP ACK Pakete bevorzugt im Upstream gesendet, was die Internetsurfgeschwindigkeit ‘normal’ macht. Dies ist markant bei Upstreambandbreiten unter 1Mbit zu spüren.

Ich denke, A1 sollte die Änderungen der Firmware Versionen grundsätzlich veröffentlichen!

A1 Hybrid

Written by  on September 16, 2016

Trotz offizieller A1-LTE-Versorgungund auch eigener Tests die das bestätigen, ist der neue A1 Hybrid Tarif nicht verfügbar.
A1 LTE Abdeckung in Walterschlag
Internet mit Hybrid-Boost nicht verfügbar

Mittlerweile habe ich schon sechs verschiedenen A1 Mitarbeitern das Problem erklärt, trotzdem besteht die Haltung dass das einfach nicht geht, weil es halt so im System hinterlegt ist. Es besteht auch kein Interesse daran, das im “System” zu korrigieren.
Wer soll überhaupt die Hybrid Option buchen? Wer gutes DSL hat, wird kaum ein Bedürfnis verspüren extra drauf zu zahlen, damit LTE dazukommt. Wer perfekten LTE Empfang hat, wird kaum ein Bedürfnis haben sich DSL dazu zu packen. Aber genau in einem Gebiet, wo LTE an der Grenze ist, und auch DSL eher schlecht als recht funktioniert, hätte die Kombination am meisten Sinn. Aber genau dort darf/kann man das nicht kombinieren.

Eine viertel Stunde Internet

Written by  on Februar 13, 2016

Oh wie schön, ein neuer LTE Tarif. Da gibt es 5 GB Datenvolumen mit bis zu 50 MBit/s. Das wären ca. 5 MB / Sekunde, also 300 MB pro Minute oder nochmal anders – in 16 Minuten ist das Volumen aufgebraucht, wenn ich denn die gebotene Leistung voll nutzen möchte.
Oder noch anders ausgedrückt: bei den 16,90 ist das etwas mehr als ein Euro pro Minute!
Ich seh jetzt schon die Gegenargumente:
– Wer braucht das?
– Wer würde eine gekaufte Leistung schon gerne voll nutzen?
– Das geht in der Praxis eh nie so schnell.
Mir fällt dazu wieder das Beispiel ein:

Du bekommst einen Porsche (das Handy), für 16,90 Euro im Monat, aber nur wenn Du nur maximal 5 Kilometer (GB) damit fährst.

DSL, Kabel oder LTE

Written by  on Januar 18, 2016

Eine Frage aus c’t Netzwerke 2016

Ich bin aufs Land gezogen und kann nun nur noch DSL mit rund 2 MBit/s bekommen. Nun hat mich der Werber eines Mobilfunkanbieters angesprochen und verspricht mir 50 MBit/s. Soll ich umsteigen?

Die 2 MBit/s, die Sie jetzt bekommen, sind ihr Spatz in der Hand. Sie erhalten diese Bandbreite rund um die Uhr, ohne jede Einschränkung. Die versprochenen 50 MBit/s sind hingegen die Taube auf dem Dach. Die LTE-Basisstationen können immer nur einen Kunden gleichzeitig mit der Maximalbandbreite versorgen. Bereits bei zwei Kunden, die gleichzeitig die volle zugesagte Bandbreite beanspruchen, kann die Basisstation diese nicht mehr bereitstellen, da eine Zelle (bei LTE 800) nur einen Gesamtdurchsatz von rund 75 MBit/s hat.
Hinzu kommt, dass Sie bei LTE-Angeboten maximal 30 Gigabyte ungedrosseltes Volumen erhalten. Danach regeln die Anbieter auf 384 kBit/s herunter – da sind Sie mit Ihrem 2-MBit/s-Anschluss noch besser bedient.

Speedtest Drei

Written by  on November 15, 2015

Ich hatte heute wieder die Gelegenheit, wieder einen 3WebGate zu testen.

Obwohl 3 auf der Homepage nicht Mal meine Adresse kennt bzw. sagt dass hier kein Empfang ist, geht es trotzdem irgendwie:
messung01-EG-UMTS
TTL ist relativ hoch, aber für eine Funkverbindung mit so extrem geringen Upload ganz in Ordnung.
Natürlich kann man das Modem etwas besser platzieren:
messung02-OG-HSDPA
Mit dem Download ist das durchaus schon eine Überlegung wert. Besser geht es wahrscheinlich mit externer Antenne bzw. wenn wirklich LTE verfügbar wäre.

Schildbürgerstreich Breitbandausbau

Written by  on Mai 9, 2015

Übers Internet und den Breitbandausbau gibt es immer wieder interessante Sachen zu erzählen. Voriges Jahr wurde Breitband über WLAN in der Gemeinde Schweiggers ausgebaut.
Ausbau heißt hier, es wurde von 2,4 GHz WLAN auf 5 GHz WLAN umgestellt.
Die Folge davon?
Wer ohnehin über ADSL & WLAN gut versorgt ist, kann jetzt eventuell etwas schneller ins Netz – vorausgesetzt er will sich das über Funk antun. Wer bisher keine Sichtverbindung hatte, und kein flottes DSL bekommt, schaut wieder durch die Fingern.
Aber es kommt noch besser – mit 2,4 GHz war die Reichweite größer… statt Ausbau, wurde also eigentlich abgebaut!
Bei 3,5 km Abstand ist ab sofort Schluss.

Internet beim Pfarrerteich

Written by  on Mai 7, 2015

Kürzlich haben wir ausprobiert, wie das Internet beim Pfarrerteich, also mitten in der Wildnis, so funktioniert.
Nach einem ersten Blick aufs Handy, konnten wir uns auf den Anbieter Drei konzentrieren.
Bei der ersten Messung stand das Webgate auf dem Tisch gleich neben der Küche:
WP_20150418_002
Beachte den mangelnden Upload!

Bei der zweiten Messung habe ich den Webgate mit der bloßen Hand so weit es ging in die Höhe gehalten.
WP_20150418_004
Und schon funktioniert alles so ähnlich wie bei einer ADSL Leitung am Land.

Breitbandinternet in Walterschlag

Written by  on Oktober 5, 2014

Anmerkungen zum Artikel “Fichtinger: Großer Handlungsbedarf”
Festnetz-Internet, NÖN Woche 38/2014

Zu Recht wird in dem Artikel der doppelte Konjunktiv verwendet: “In Österreich hätte A1 eine Grundversorgung von 98 Prozent aller Haushalte, denen Bandbreiten größer als 1Mbit/s zur Verfügung stehen würden.”

Der Ist-Zustand in Walterschlag, Marktgemeinde Schweiggers, sieht so aus, dass für 30 Haushalte, 20 Kupfer-Adernpaare zur Verfügung sehen. Das heißt, dass nicht jeder einen Internetzugang von A1 bekommt. Von diesen Leitungen ist zumindest eine defekt, und zwei sind für Sprachtelefonie reserviert und können auch nicht für Breitband verwendet werden. In zumindest 4 Häusern, wurde die Bestellung eines Telefonanschlusses bereits von A1 wieder aus technischen Gründen storniert und auch aus den Nachbarorten ist ähnliches zu hören!

Die Bandbreite beträgt nur zwischen 2 und 3 MBit/s im Download und 0,5 Mbit/s im Upload! Das ist deutlich weniger, als die von der NÖ Breitbandinitiative 2012 bis 2014 geforderten 8 MBit/s!
Im Zuge der genannten Initiative wurden lediglich die bereits bestehenden Sendeanlagen von Wavenet umgerüstet. Dadurch wurden aber nicht mehr Haushalte erreicht!