mobilfunk

Wer bleibt zu Hause

Written by  on April 11, 2020

Es gibt jetzt die Karte der relativen Bewegungsdaten öffentlich. Falls nicht mehr, hier ein Screenshot.

Quelle https://bleibdaheim.invenium.io/de/dashboard/
Aber wie kann man diese Daten interpretieren?
Die Bewegung ist in den Ballungsräumen deutlich weniger geworden. Verständlich, wo viel Infrastruktur ist, ist es leichter an einem Ort zu bleiben. Am Land dagegen muss man mobiler sein.
Oder die Landbevölkerung ist hilfsbereiter?
Wem fallen sonst noch mögliche Gründe ein für dieses Stadt-Land-Gefälle?

Nochmal zu mobilem Internet

Written by  on März 28, 2018

Bitte auch beachten, auch für schnellen Mobilfunk müssen wir Glasfaser bis zu den Basisstationen verlegen. Aber klar, auf der letzten Meile versickert die Breitbandmilliarde wieder im Mobilfunk.

„Bis zu“ 100 oder 150 Mbit/s, wie sie in Werbespots häufig angepriesen werden, seien aber nur in den seltensten Fällen erreicht worden. Nämlich nur bei sechs von 88 durchgeführten Messungen.

Drei Test-Wertkarten … kamen in der Praxis nur auf zwölf, 29 oder 70 Prozent des beworbenen Maximalwertes.

Highspeed-Netz „leeres Werbeversprechen“

Mobiles Internet

Written by  on März 25, 2018

Hätte uns doch nur jemand gewarnt, dass mobiles Internet keine Breitbandversorgung ist.

Die … versprochenen Bandbreiten bei mobilem Internet haben oft nur wenig mit der Realität zu tun

Na gut, ist ja alles nicht so schlimm. Wer braucht am Handy schon die 150 MBit? Ein paar Mails und Audiostreaming brauchen das bei weitem nicht.

Tarife für mobiles Internet werden dabei üblicherweise mit dem Faktor zwei gegenüber stationärem Internet bevorzugt. Das bedeutet, im Alltag wird ein Smartphone-Nutzer stets doppelt so viel Bandbreite zugesprochen bekommen wie stationäres Internet mit gleicher zugesicherter Bandbreite.

Also für stationäre Tarife, wo man sich grundsätzlich eine stabile Bandbreite erhoffen würde, wird man gegenüber den mobilen Benutzern gedrosselt.

Quelle: Futurezone.at

DSL, Kabel oder LTE

Written by  on Januar 18, 2016

Eine Frage aus c’t Netzwerke 2016

Ich bin aufs Land gezogen und kann nun nur noch DSL mit rund 2 MBit/s bekommen. Nun hat mich der Werber eines Mobilfunkanbieters angesprochen und verspricht mir 50 MBit/s. Soll ich umsteigen?

Die 2 MBit/s, die Sie jetzt bekommen, sind ihr Spatz in der Hand. Sie erhalten diese Bandbreite rund um die Uhr, ohne jede Einschränkung. Die versprochenen 50 MBit/s sind hingegen die Taube auf dem Dach. Die LTE-Basisstationen können immer nur einen Kunden gleichzeitig mit der Maximalbandbreite versorgen. Bereits bei zwei Kunden, die gleichzeitig die volle zugesagte Bandbreite beanspruchen, kann die Basisstation diese nicht mehr bereitstellen, da eine Zelle (bei LTE 800) nur einen Gesamtdurchsatz von rund 75 MBit/s hat.
Hinzu kommt, dass Sie bei LTE-Angeboten maximal 30 Gigabyte ungedrosseltes Volumen erhalten. Danach regeln die Anbieter auf 384 kBit/s herunter – da sind Sie mit Ihrem 2-MBit/s-Anschluss noch besser bedient.

UMTS Internet in Walterschlag

Written by  on Januar 31, 2015

Ich konnte mir in den letzten Tagen zwei verschiedene Mobilfunk-Internet-Würfel ausborgen – hier Nummer 1, ein Würfel von Drei, der Speedtest hat mich gleich mal nach London verortet:

speedtest 0.45Mbps

Nicht so überragend – also gleich noch ein Test nach Wien:

Speedtest 0.43 Mbps

Auch nicht besser. Also etwas höher hinauf damit – ab in den Dachboden:

speedtest 1.45 MBps

Es geht auch besser, aber die Schwankungsbreite ist faszinierend:

speed05

Einen Tag später nochmal versucht:

speed07-onedaylater-nextlayer

Vielleicht geht da noch mehr mit dem Speedtest-Server von Drei selber?

speed08-onedaylater-drei

Alles in Allem kommt mir das etwas zu unsicher und zu stark schwankend vor.

Also auch noch schnell den Bob-Würfel getestet:

Bob

Es wird zwar ein Netz gefunden, aber trotzdem klappt die Verbindung nicht. 300 Meter weiter im Oberort funktionieren beide Produkte deutlich zuverlässiger.

Fazit: Egal, was an den Funktechnologien ausgebaut wird, das wird nur an den Standorten einen Vorteil bringen, die ohnehin zu den Sendern sehen und jetzt auch schon günstig versorgt sind.